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FRANKFURT am Main
 Hessen . Deutschland

Frankfurt U-Bahn Netzplan © UrbanRail.Net

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S-Bahn Rhein-Main | Frankfurter Straßenbahn || English

 Netz

U4 Bockenheimer WarteFrankfurt Stadtbahn AlbumFrankfurt hat 650.000 Einwohner und ist Sitz vieler Banken sowie der Europäischen Zentralbank. Es ist das Zentrum eines größeren Ballungsraumes mit Offenbach, Hanau, Wiesbaden (Hessens Hauptstadt) und Mainz (Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz). Frankfurt hat einen der größten Flughäfen Europas. Der größte Teil von Südhessen gehört zum Rhein-Main-Verkehrsverbund.

Die Frankfurter "U-Bahn" ist eine Mischung aus einer richtigen U-Bahn und einer typischen Stadtbahn (wie z.B. in Stuttgart, Dortmund oder Hannover), also oberirdisch mit zahlreichen Bahnübergängen. Die U5 verkehrt sogar teilweise straßenbündig. Das Netz hat eine Gesamtlänge von 62,5 km und besteht aus drei Stammstrecken. Neben der Stadtbahn und S-Bahn verfügt Frankfurt noch über ein 67,5 km langes Straßenbahnnetz.

 A-Strecke  Linien U1/U2/U3/U8/U9 - 35 km

Die älteste U-Bahn-Strecke wurde 1968 zwischen Nordwestzentrum und Hauptwache eröffnet und verbindet das Stadtzentrum mit den nördlichen Vororten. Die Linien U2 (Bad Homburg) und U3 (Oberursel) fahren in die Nachbarstädte weiter. Der südliche Abschnitt der A-Strecke zwischen Südbahnhof und Miquel-/Adickesallee verläuft unterirdisch, ab Dornbusch fahren alle drei Linien ebenerdig weiter und weisen zahlreiche Bahnübergänge auf. Auf der U1 gibt es im Bereich Nordwestzentrum einen weiteren unterirdischen Abschnitt. Die Strecke wurde 1984 unter dem Main in den Stadtteil Sachsenhausen verlängert. Ein Abzweig von Niederursel zum Riedberg und weiter bis Kalbach an der U2 (3,8 km) wurde am 12. Dez. 2010 in Betrieb genommen, als auch die neuen Linien U8 und U9 eingeführt wurden.

Hauptwache
Südbahnhof
Schweizer Platz
Fritz-Tarnow-Straße

 B-Strecke  Linien U4/U5 - 14,1 km

Die zweite Stammstrecke wurde 1974 als Straßenbahntunnel zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Als die Strecke 1980 Seckbacher Landstraße erreichte, begann der richtige U-Bahn-Betrieb, d.h. auf einer vollkommen unabhängigen unterirdischen Strecke. Der Bau einer 1,7 km langen Verlängerung bis zur Bockenheimer Warte (2 Bahnhöfe) begann 1989 und dauerte nach einigen Verzögerungen bis zum 10. Feb. 2001. Eines Tages soll die B-Strecke in Ginnheim an die U1 angeschlossen werden. Die U5 zwischen Konstablerwache (unterirdisch) und Preungesheim gleicht eher einer herkömmlichen Straßenbahn, die seit Jan. 1998 auf den Gleisen der U4 bis zum Hauptbahnhof durchgebunden wird. Auf dem oberirdischen Abschnitt zwischen Musterschule und Preungesheim werden nun endlich auch an allen Haltestellen Hochbahnsteige errichtet.

Seit 15. Juni 2008 fuhren manche Züge der U4 über den Betriebshof Ost weiter bis zur Haltestelle Schäfflestraße an der U7. Dabei handelte es sich um einen 6 Monate dauernden Probebetrieb. Seit 14. Dez. 2008 fährt jeder zweite Zug der Linie U4 nun dauerhaft auf den Gleisen der U7 bis Enkheim weiter.

Bockenheimer Warte
Festhalle/Messe
Dom/Römer
Seckbacher Landstraße

 C-Strecke  Linien U6/U7 - 15,1 km
Der mittlere Abschnitt von Frankfurts neuester Stadtbahnstrecke wurde 1986 bis zur Station Zoo im Osten eröffnet. Seit 1992 fährt die U7 bis Enkheim weiter; die U6 endet seit 30. Mai 1999 am Ostbahnhof. Der Enkheimer Ast sowie die beiden westlichen Äste sind typische Stadtbahnstrecken, auf eigenem Gleiskörper, aber mit Bahnübergängen. Alle Haltestellen haben Hochbahnsteige.

 S-Bahn  

Wie in vielen anderen deutschen Städten ist die S-Bahn der DB (Deutsche Bahn) auch für Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen ein wichtiges Verkehrsmittel. In den achtziger und neunziger Jahren wurde durch das Stadtzentrum ein Tunnel errichtet, der zwischen Hauptwache und Konstablerwache parallel zum Tunnel der C-Strecke verläuft. Mehr über die S-Bahn Rhein-Main gibt's hier.

 

 Bücher

Schnellbahnen in Deutschland/Metros in GermanyFrankfurt Stadtbahn AlbumSchwandl, Robert: FRANKFURT STADTBAHN ALBUM + S-Bahn. - Sept. 2008, Berlin, ISBN 978 3 936573 21 3

Schwandl, Robert: Schnellbahnen in Deutschland / Metros in Germany. U-Bahn - Stadtbahn - S-Bahn. - April 2007, Berlin, ISBN 978 3 836573 18 3 - 192 Seiten; Text deutsch und englisch - Mehr Info


NAHVERKEHR IN FRANKFURT -, eine Zeitschrift mit vielen Fotos, 114 Seiten ISBN: 3897240106

Papst, Martin: U- und S-Bahn-Fahrzeuge in Deutschland. München: GeraNova, 2000. ISBN 3932785185. , 160 Seiten

Dieter Höltge, Günter H. Köhler: Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland 1. Hessen. - 1992, 358 Seiten, EK Verlag, Freiburg, ISBN 3882553359


 Planungen

Die Linie U4 sollte von Bockenheimer Warte nach Ginnheim und weiter nach Norden zum Riedberg verlängert werden. Der Abschnitt bis Ginnheim wurde 2006 vorerst von der aktuellen Stadtregierung zurückgestellt, der nördliche Abschnitt wird nun als Abzweig der A-Strecke gebaut.

Seit 2014 wird die U5 vom Hauptbahnhof teils unterirdisch ins Europaviertel verlängert (4 Stationen), die Fertigstellung ist für 2019 geplant.

 Links

RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund)

VGF - Verkehrsgesellschaft Frankfurt/Main

traffiQ - Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH


U-Bahn Frankfurt bei Wikipedia.de

Stephan Kyrieleis' Frankfurt TramPage

Nahverkehr Frankfurt am Main von Thomas Lusmöller

ÖPNV in Frankfurt von Charles Tang

Collection of Frankfurt Network Maps von Michael König

Geschichte der Frankfurter Stadtbahn von Michael König

Wolfgang Heinze's Straßenbahn und Stadtbahn Site

UrbanRail.Net > Frankfurt Gallery

Initiative "Ginnheimer Kurve"

Frankfurter Nahverkehrsforum

 

 


2004 © UrbanRail.Net von Robert Schwandl.