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| Bayern . Deutschland |
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| U-BAHN | |
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1963 beschloss die Stadt Nürnberg ähnlich wie in Köln für die bestehende Straßenbahn unterirdische Strecken durch das Stadtzentrum zu bauen. Doch bereits 1965 wurde dieser Beschluss abgeändert, um dem Beispiel Münchens zu folgen und eine richtige U-Bahn zu bauen. Der Bau der Linie U1 begann in Langwasser Süd im Süden der Stadt und näherte sich langsam dem Stadtzentrum. Der erste Abschnitt wurde am 1. März 1972 zwischen Langwasser Süd und Bauernfeindstraße eröffnet. 1974 erreichte die U1 Frankenstraße, 1975 Aufseßplatz und 1978 Lorenzkirche und Weißer Turm in der Altstadt. Die Station Plärrer, wo beide U-Bahnlinien aufeinander treffen, wurde 1980 fertiggestellt. Im selben Jahr wurde die Linie bis Bärenschanze verlängert. Im Jahr 1982 erreichte die U1 schließlich das Stadtgebiet von Fürth, wo am 5. Dezember 1998 eine unterirdische Verlängerung durch das Stadtzentrum mit den Stationen Rathaus und Stadthalle in Betrieb genommen wurde. Die U1 ist teilweise unterirdisch, fährt aber auch im Niveau (bei Hasenbuck, und zwischen Bauernfeindstraße und Scharfreiterring) oder sogar als Hochbahn (zwischen Eberhardshof und Stadtgrenze). Außer Muggenhof und Stadtgrenze haben alle Stationen Mittelbahnsteige. Die meisten Stationen sind funktional gestaltet, herausragend ist der Bahnhof ist Lorenzkirche, wo Steinrosetten der Kirche in die Station integriert wurden.
Im Jahr 2000 begann der Bau von zwei Abzweigen der Linie U2, die als Linie U3 bezeichnet werden. Die U3 ist als erste vollautomatische, fahrerlose U-Bahn Deutschlands konzipiert. Aufgrund von technischen Problemen hat sich die Inbetriebnahme dieser Strecke immer wieder verschoben. Seit 15. Juni 2008 fahren die Züge nun im regelmäßigen Fahrgastbetrieb. Während eines Jahres sollen die fahrerlosen Züge der U3 gemeinsam mit den manuell gesteuerten Zügen der U2 verkehren, danach soll auch die U2 fahrerlos betrieben werden. |
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| Geschichte | |
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01.03.1972
- U1
Langwasser
Süd - Bauernfeindstraße |
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| Planungen | |
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Im Bau befindet sich der Abschnitt der U3 von Maxfeld bis Friedrich-Ebert-Platz. Anschließend soll dieser Ast bis Nordwestring und der Südast bis Gebersdorf verlängert werden. Eine geplante Verlängerung der U1 von Fürth Hardhöhe bis Kieselbühl ist vorerst aufgeschoben. |
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| Betrieb & Fahrscheine | |
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Die Nürnberger U-Bahn verkehrt von 4:50 morgens bis ca. Mitternacht tagsüber alle 3-7 Minuten, abends alle 10 Minuten. Vollzüge bestehen aus vier Wagen, Kurzzüge (abends) aus nur zwei. Die U-Bahn ist mit Aufzügen und Fahrtreppen leicht zugänglich. - FAHRKARTEN (2010, in Euro) Die Nürnberger U-Bahn wird von der VAG (VerkehrsAG Nürnberg) betrieben und ist in den VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) integriert, der alle Busse, Straßenbahnen, U-Bahn, S-Bahn und Regionalzüge der Deutschen Bahn AG umfasst. Für die Kernzone Nürnberg und Fürth gelten folgende Preise: Einzelfahrschein
- 2,00 (Kurzstrecke - 1,60) Wochenkarte
- 17,70 |
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| Fotos | |
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| Bücher & Videos | |
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-------------------------------- Schwandl, Robert: Schnellbahnen in Deutschland / Metros in Germany. U-Bahn - Stadtbahn - S-Bahn. - April 2007, Berlin, ISBN 978 3 836573 18 3 ---------------------------- Papst, Martin: U- und S-Bahn-Fahrzeuge in Deutschland. - 160 S. München: GeraNova, 2000. ISBN 3932785185 . |
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| Links | |
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Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) VAG Nürnberger Verkehrsbetriebe (inkl. U3 info) U-Bahn & S-Bahn in Nürnberg von Michael Schedel Nahverkehr in Franken - U-Bahn Nürnberg von Roland Gechter U-Bahn Nürnberg bei Wikipedia.de RUBIN - Eine automatische U-Bahn für Nürnberg Freunde der Nürnberg-Fürther Straßenbahn Photos of all U-Bahn stations (U1) - (U2) by Matthias Frey Die Geschichte der Nürnberger U-Bahn von Günter Huppmann Nürnberger Straßenbahn bei UrbanRail.Net |
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