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| Bayern . Deutschland |

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| U-BAHN | ||||
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Wie andere deutsche Städte (z.B. Stuttgart, Frankfurt, Köln oder Hannover) beschloss auch München Anfang der sechziger Jahre, Tunnelstrecken vor allem im Stadtzentrum für die existierenden Straßenbahnen zu bauen. Doch noch vor Baubeginn änderte man die Pläne zugunsten einer Voll-U-Bahn. 1964 fing man mit dem Bau der ersten Nord-Süd-Verbindung (heutige Linie U6) zwischen Kieferngarten und Goetheplatz an. Als München den Zuschlag für die Olympischen Spiele 1972 bekam, ergänzte man die erste Linie mit einem Ast von Münchner Freiheit bis Olympiazentrum (U3). Zur selben Zeit wurde auch der S-Bahn-Tunnel durch die Innenstadt gebaut (Inbetriebnahme Mai 1972). Im Oktober 1971 wurde die erste U-Bahn-Linie dem Verkehr übergeben: die U6 Kieferngarten - Goetheplatz (12 km). Diese Linie wurde 1975 bis Harras verlängert. Seit damals wuchs das Netz ständig, der Großteil des heutigen Netzes wurde schon in den sechziger Jahren geplant und nach gesetzten Prioritäten verwirklicht. Aus diesem Grund kann München heute auf eines der benutzerfreundlichsten U-Bahn-Netze Europas stolz sein, besonders was Umsteigerelationen angeht. Zwei Linien treffen sich entweder am selben Bahnsteig (wie Innsbrucker Ring oder Scheidplatz) oder eine Station liegt rechtwinkelig über der anderen, so dass der Fahrgast nur von einer Ebene auf die andere wechseln muss (z.B. Sendlinger Tor, Hauptbahnhof oder Odeonsplatz). Im Okt. 2007 hat das Netz eine Gesamtlänge von 93 km, davon sind ca. 9 km oberirdisch (U6 von Studentenstadt bis Garching-Hochbrück - 7,9 km und zwischen Garching und Garching-Forschungszentrum, die U5 hat eine Hochbahnstation - Neuperlach-Süd - 0,3 km). Die Münchner S-Bahn, die von der Deutschen Bahn AG betrieben wird, ist auch innerhalb der Stadt eine wichtige Schnellbahn. Alle Linien fahren im 20-Minuten-Takt, was zu einer Zugfolge von 3-5 Minuten im gemeinsamen Innenstadtabschnitt zwischen Pasing und Ostbahnhof führt. Der Münchner Flughafen kann von zwei Seiten erreicht werden, mit der S8 vom Zentrum über Ostbahnhof und Ismaning, oder seit Nov. 1998 auch mit der S1 von Westen über Feldmoching (U2). |
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| Geschichte | ||||
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U3
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Olympia-Einkaufszentrum - Fürstenried West |
U6
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Garching-Forschungszentrum - Klinikum Großhadern | |
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1.
Stammstrecke: 19-10-1971:
U6 Kieferngarten - Goetheplatz (12 km)
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U1
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Olympia-Einkaufszentrum - Mangfallplatz |
U2
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Feldmoching - Messestadt Ost | |
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2.
Stammstrecke: 18-10-1980:
U8 Scheidplatz - Innsbrucker Ring [- Neuperlach Süd]
(16 km)
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U4
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Westendstraße - Arabellapark |
U5
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Laimer Platz - Neuperlach Süd | |
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3.
Stammstrecke: 18-10-1980:
[Scheidplatz -] Innsbrucker Ring - Neuperlach Süd
*1998 wurde der Bhf. Messegelände in Schwanthalerhöhe umbenannt.
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| Fotos | ||||
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| Planungen | ||||
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Die U3 ist seit Okt. 2004 im Bau von OEZ bis Moosach S-Bahnhof (2010/11). Für die S-Bahn soll ein zweiter Tunnel parallel zum bestehenden gebaut werden.
Weiterhin sind folgende U-Bahn-Verlängerungen geplant: |
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| Betrieb & Fahrscheine | ||||
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Die Münchner U-Bahn ist von 4:15 bis 1:30 in Betrieb, die Züge verkehren während der Hauptverkehrszeiten alle 5 Minuten, sonst alle 10 Minuten. - FAHRKARTEN (Dez. 2009, in Euro) Die U-Bahn ist Teil des MVV (Münchner Verkehrsverbund). Die Stadt München entspricht praktisch der Kernzone (Innenraum), in der auch alle U-Bahnhöfe, außer die U6-Stationen in Garching (XXL-Tarif), liegen: Einzelfahrschein
- 2,40 (1,20 Kurzstrecke) Wie in anderen deutschen Städten ist das U-Bahn-Netz ein offenes System, d.h. ohne Zugangssperren. Die Fahrscheine müssen vor Betreten des Bahnsteigbereichs entwertet und eventuell zur Kontrolle vorgezeigt werden. Alle Fahrscheine gelten mit Umsteigen auch für Busse, Straßenbahnen, S-Bahnen und Regionalbahnen. |
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| Bücher & Videos | ||||
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Pischek, W. und H. Junghardt: DIE MÜNCHNER U-BAHN. Unterirdisch durch die bayrische Landeshauptstadt. 2002, GeraMond, 160 S. Papst, Martin: U- und S-Bahn-Fahrzeuge in Deutschland. - München: GeraNova, 2000. ISBN 3932785185 Christoph Hackelsberger: U-Bahn Architektur in München / Subway Architecture in Munich. - 144 S., 176 großartige Bilder (52 in Farbe), Text deutsch und englisch Pospischil, R. und E. Rudolph: S-Bahn München .- Alba, 1997. 240 S. Stefan Baumgartner: Tangentialverkehr in Ballungsräumen. Ein Stadtbahnprojekt südwestlich von München. - BoD GmbH, Norderstedt, Dezember 2001, ISBN 3831126895 |
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| Links | ||||
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MVV - Münchner Verkehrsverbund MVG (U-Bahnbetrieb) Münchner U-Bahn bei Wikipedia Münchner U-Bahn von Florian Schütz Münchner U-Bahn von Thomas Oswald Münchner U-Bahn-Galerie von Gerhard Hauptmann Interessensgemeinschaft S-Bahn U-Bahnplanungen (Baureferat) |
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Links |
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