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FRANKFURT
am Main
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| Hessen . Deutschland |
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| Netz | |
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Die Frankfurter "U-Bahn" ist eine Mischung aus einer richtigen U-Bahn und einer typischen Stadtbahn (wie z.B. in Stuttgart, Dortmund oder Hannover), also oberirdisch mit zahlreichen Bahnübergängen. Die U5 verkehrt sogar teilweise straßenbündig. Das Netz hat eine Gesamtlänge von 58,4 km und besteht aus drei Stammstrecken. Neben der Stadtbahn und S-Bahn verfügt Frankfurt noch über ein fast 60 km langes Straßenbahnnetz. |
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| A-Strecke | Linien U1/U2/U3 - 31,1 km |
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Die älteste U-Bahn-Strecke wurde 1968 zwischen Nordwestzentrum und Hauptwache eröffnet und verbindet das Stadtzentrum mit den nördlichen Vororten. Die Linien U2 (Bad Homburg) und U3 (Oberursel) fahren in die Nachbarstädte weiter. Der südliche Abschnitt der A-Strecke zwischen Südbahnhof und Miquel-/Adickesallee verläuft unterirdisch, ab Dornbusch fahren alle drei Linien ebenerdig weiter und weisen zahlreiche Bahnübergänge auf. Auf der U1 gibt es im Bereich Nordwestzentrum einen weiteren unterirdischen Abschnitt. Die Strecke wurde 1984 unter dem Main in den Stadtteil Sachsenhausen verlängert. Ein Abzweig von Niederursel zum Riedberg und weiter bis Kalbach an der U2 befindet sich im Bau. |
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| B-Strecke | Linien U4/U5 - 12,2 km |
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Die zweite Stammstrecke wurde 1974 als Straßenbahntunnel zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Als die Strecke 1980 Seckbacher Landstraße erreichte, begann der richtige U-Bahn-Betrieb, d.h. auf einer vollkommen unabhängigen unterirdischen Strecke. Der Bau einer 1,7 km langen Verlängerung bis zur Bockenheimer Warte (2 Bahnhöfe) begann 1989 und dauerte nach einigen Verzögerungen bis zum 10. Feb. 2001. Eines Tages soll die B-Strecke in Ginnheim an die U1 angeschlossen werden. Die U5 zwischen Konstablerwache (unterirdisch) und Preungesheim gleicht eher einer herkömmlichen Straßenbahn, die seit Jan. 1998 auf den Gleisen der U4 bis zum Hauptbahnhof durchgebunden wird. Zwischen Musterschule und Marbachweg verfügen die Haltestellen bislang über keine Hochbahnsteige, weshalb die U5 möglicherweile in das Netz der Niederflurstraßenbahnen integriert werden könnte. Seit 15. Juni 2008 fahren manche Züge der U4 über den Betriebshof Ost weiter bis zur Haltestelle Schäfflestraße an der U7. Dabei handelt es sich um einen vorerst 6 Monaten dauernden Probebetrieb. |
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| C-Strecke | Linien U6/U7 - 15,1 km |
| Der mittlere Abschnitt von Frankfurts neuester Stadtbahnstrecke wurde 1986 bis zur Station Zoo im Osten eröffnet. Seit 1992 fährt die U7 bis Enkheim weiter; die U6 endet seit 30. Mai 1999 am Ostbahnhof. Der Enkheimer Ast sowie die beiden westlichen Äste sind typische Stadtbahnstrecken, auf eigenem Gleiskörper, aber mit Bahnübergängen. Alle Haltestellen außer Fischstein haben Hochbahnsteige. | |
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| S-Bahn | |
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Wie in vielen anderen deutschen Städten ist die S-Bahn der DB (Deutsche Bahn) auch für Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen ein wichtiges Verkehrsmittel. In den achtziger und neunziger Jahren wurde durch das Stadtzentrum ein Tunnel errichtet, der zwischen Hauptwache und Konstablerwache parallel zum Tunnel der C-Strecke verläuft. Mehr über die S-Bahn Rhein-Main gibt's hier. |
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Bücher |
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NAHVERKEHR IN FRANKFURT -, eine Zeitschrift mit vielen Fotos, 114 Seiten ISBN: 3897240106 Papst, Martin: U- und S-Bahn-Fahrzeuge in Deutschland. München: GeraNova, 2000. ISBN 3932785185. , 160 Seiten Dieter Höltge, Günter H. Köhler: Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland 1. Hessen. - 1992, 358 Seiten, EK Verlag, Freiburg, ISBN 3882553359
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| Planungen | |
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Die Linie U4 sollte von Bockenheimer Warte nach Ginnheim und weiter nach Norden zum Riedberg verlängert werden. Der Abschnitt bis Ginnheim wurde 2006 vorerst von der aktuellen Stadtregierung zurückgestellt, der nördliche Abschnitt wird nun als Abzweig der A-Strecke gebaut. |
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| Links | |
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RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) VGF - Verkehrsgesellschaft Frankfurt/Main traffiQ - Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH U-Bahn Frankfurt bei Wikipedia.de Stephan Kyrieleis' Frankfurt TramPage Nahverkehr Frankfurt am Main von Thomas Lusmöller Collection of Frankfurt Network Maps von Michael König Geschichte der Frankfurter Stadtbahn von Michael König |
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2004
© UrbanRail.Net von Robert
Schwandl.